Remastered im Test
The Witcher 3: Wild Hunt – Remastered.
Die neue Version bringt zahlreiche Verbesserungen bei Grafik, Rendering, Gameplay und Charakterentwicklung mit. Das Remastered ist für Besitzer des Spiels als kostenloses Upgrade erhältlich und enthält außerdem Hearts of Stone und Blood and Wine.
Ich habe mir die Remastered-Version auf meinem Gaming-PC genauer angeschaut und getestet, wie sich das Spiel mit meiner RTX 3080, meinem Ryzen 7 5700X und 32 GB RAM schlägt.
Für mich ist The Witcher 3: Wild Hunt – Remastered eine hervorragende Möglichkeit, erneut auf den Kontinent zurückzukehren.
Mein Testsystem
Für meinen Test habe ich meinen normalen Gaming-PC verwendet:
| Hardware | Mein System |
|---|---|
| CPU | AMD Ryzen 7 5700X |
| GPU | NVIDIA GeForce RTX 3080 10 GB |
| RAM | 32 GB DDR4 |
| Auflösung | 1920 × 1080 |
| Monitor | 75 Hz |
| API | DirectX 12 |
Und genau hier wird es für mich interessant.
Meine RTX 3080 ist mittlerweile nicht mehr die neueste Grafikkarte auf dem Markt. Trotzdem wollte ich nicht einfach mit niedrigen Einstellungen testen, sondern schauen, was bei hoher beziehungsweise maximaler Grafikqualität möglich ist.
Das Ergebnis hat mich positiv überrascht.
Mein erster Eindruck
The Witcher 3 ist für mich eines dieser Spiele, die man immer wieder starten kann.
Schon das ursprüngliche Spiel hat eine unglaublich starke Welt aufgebaut. Mit der Remastered-Version wird diese Welt noch einmal technisch aufgewertet.
Gerade die Beleuchtung, Vegetation, Texturen und Details fallen auf.
CD PROJEKT RED hat für die Remastered-Version unter anderem Umgebungen, NPCs und Monster überarbeitet und die Beleuchtung sowie das Rendering verbessert. Auch Raytracing wurde weiter in die technische Präsentation integriert.
Und genau das sieht man meiner Meinung nach auch beim Spielen.
Der Kontinent wirkt noch detaillierter.
Die Grafik
Grafisch macht The Witcher 3: Wild Hunt – Remastered einen richtig starken Eindruck.
Ich habe das Spiel mit meinen Einstellungen sehr hoch beziehungsweise auf der höchsten verfügbaren Qualitätsstufe getestet.
Dabei war mir wichtig, nicht nur auf die Optik zu achten, sondern gleichzeitig zu sehen, ob meine RTX 3080 die Bildrate stabil halten kann.
Und genau hier konnte mich das Remastered überzeugen.
Ich erreiche bei meinem Test durchgehend 75 FPS.
Für meinen 75-Hz-Monitor ist das natürlich perfekt.
Meine wichtigsten Grafikeinstellungen
Ich möchte auch hier nicht jede einzelne Einstellung aus dem Menü aufzählen. Für meinen Test sind vor allem die wichtigen Punkte interessant:
- Auflösung: 1920 × 1080
- Grafikqualität: Höchste Einstellungen
- Raytracing: Aus
- Path Tracing: Aus
- Raytracing-Reflexionen: Ein
- Raytracing globale Beleuchtung: Performance
- Raytracing Schatten: Performance
Der Rest läuft bei mir entsprechend der hohen beziehungsweise höchsten Qualitätsvorgaben.
Damit bekomme ich für meinen Geschmack eine sehr gute Bildqualität, ohne die RTX 3080 unnötig an ihre Grenzen zu bringen.
75 FPS auf der RTX 3080
Der für mich wichtigste Punkt meines Tests:
The Witcher 3: Wild Hunt – Remastered läuft bei mir mit vollen 75 FPS.
Und das nicht mit einer komplett heruntergedrehten Grafik.
Ich spiele in 1920 × 1080 mit den höchsten Einstellungen und bekomme damit genau die Bildrate, die mein Monitor darstellen kann.
Das ist für mich ein richtig gutes Ergebnis.
Ich muss also nicht zwischen besserer Grafik und einer niedrigeren Bildrate wählen.
Mein Monitor läuft mit 75 Hz und das Spiel liefert 75 FPS.
Damit fühlt sich das Spiel für mich sehr flüssig an.
GPU-Auslastung und Temperatur
Natürlich habe ich auch auf die Hardware geschaut.
Während meines Tests lag die GPU-Auslastung laut Task-Manager bei ungefähr 49 Prozent.
Die Temperatur lag dabei bei ungefähr 82 °C.
Das zeigt für mich vor allem eines: Meine RTX 3080 hat mit den gewählten Einstellungen zwar ordentlich zu tun, wird aber nicht permanent mit 100 Prozent belastet.
Für ein aktuelles Remastered-Spiel mit dieser Grafikqualität finde ich das interessant.
Besonders beeindruckend ist für mich dabei, dass ich trotzdem die vollen 75 FPS erreiche.
CPU-Leistung
Auch mein Ryzen 7 5700X bleibt während des Tests relativ entspannt.
Im Task-Manager lag die CPU-Auslastung bei ungefähr 13 Prozent.
Der Prozessor lief dabei mit etwa 4,53 GHz.
Für mich zeigt das, dass die CPU in meinem Test nicht zum Flaschenhals wird.
Gerade bei einem großen Open-World-RPG ist das ein gutes Zeichen.
Arbeitsspeicher
Auch beim RAM sieht es bei mir sehr gut aus.
Während des Tests waren ungefähr 10,8 GB von 31,9 GB Arbeitsspeicher belegt.
Das entspricht rund 34 Prozent.
Mit meinen 32 GB RAM habe ich damit noch jede Menge Reserven.
Ich sehe deshalb bei meinem System keinen Grund, nur für The Witcher 3: Remastered auf 64 GB aufzurüsten.
Raytracing
Raytracing ist natürlich eines der interessanten technischen Themen beim Remastered.
Ich habe Raytracing in meinem Test allerdings nicht komplett auf maximale Qualität gestellt.
Stattdessen habe ich Raytracing gezielt angepasst und unter anderem die globale Beleuchtung und Schatten auf den Performance-Modus gestellt.
Das hat für mich einen einfachen Grund:
Ich möchte lieber eine hohe Bildrate und ein flüssiges Spielerlebnis als möglichst viele Raytracing-Effekte um jeden Preis.
Meine RTX 3080 liefert mir mit dieser Konfiguration die gewünschten 75 FPS.
Für meinen 75-Hz-Monitor ist das die für mich sinnvollere Lösung.
Warum ich nicht alles auf maximale Raytracing-Qualität stelle
Natürlich könnte man jetzt sagen:
„Wenn schon Remastered, dann alles auf Maximum.“
Kann man machen.
Für meinen persönlichen Test sehe ich das aber anders.
Mein Ziel ist nicht, die Grafikkarte maximal zu belasten.
Ich möchte das Spiel so spielen, wie ich es auch tatsächlich spielen würde.
Und für mich bedeutet das:
Sehr hohe Grafikqualität + flüssige 75 FPS.
Genau diese Kombination bekomme ich.
Deshalb bin ich mit meinen Einstellungen sehr zufrieden.
Die Welt von The Witcher 3
Was The Witcher 3 schon immer ausgezeichnet hat, ist die Welt.
Velen, Novigrad, Skellige und die vielen kleineren Orte fühlen sich nicht wie einfache Level an.
Es gibt Geschichten, Charaktere, Monster, Nebenquests und unzählige Dinge zu entdecken.
Das Remastered nutzt diese Grundlage und verpasst der Welt eine modernere technische Präsentation.
Verbesserte Vegetation, Texturen, Beleuchtung und Rendering sorgen dafür, dass bekannte Orte teilweise wieder neu wirken.
Gerade wenn man das ursprüngliche Spiel kennt, fallen solche Veränderungen besonders auf.
Atmosphäre
Die Atmosphäre bleibt für mich eine der größten Stärken.
The Witcher 3 kann gleichzeitig wunderschön, düster, traurig, lustig und brutal sein.
Diese Mischung funktioniert auch in der Remastered-Version hervorragend.
Ob man durch einen Wald reitet, durch Novigrad läuft oder nachts irgendwo auf einen Gegner trifft – die Welt schafft es immer wieder, eine bestimmte Stimmung aufzubauen.
Für mich ist genau das ein Grund, warum ich dieses Spiel so gerne spiele.
Geralt bleibt Geralt
Natürlich steht auch in der Remastered-Version Geralt von Riva im Mittelpunkt.
Der Hexer ist für mich nach wie vor einer der interessantesten Videospielcharaktere.
Seine Persönlichkeit, seine Dialoge und seine Reaktionen auf die Welt machen einen großen Teil des Spiels aus.
Dazu kommen die vielen Entscheidungen.
Nicht jede Entscheidung ist einfach gut oder böse.
Oft muss man sich zwischen verschiedenen Möglichkeiten entscheiden und mit den Konsequenzen leben.
Das macht die Welt glaubwürdiger.
Kämpfe
Auch die Kämpfe gehören für mich weiterhin zu den wichtigen Bestandteilen des Spiels.
Geralt kann seine Schwerter einsetzen, Zeichen verwenden, Tränke nutzen und sich auf unterschiedliche Gegner einstellen.
Durch die überarbeiteten Animationen und die modernisierte Präsentation wirken die Kämpfe in der Remastered-Version noch einmal etwas dynamischer.
CD PROJEKT RED nennt unter anderem überarbeitete Animationen, neue Finisher und eine adaptive Kamera als Verbesserungen.
Für mich passt das sehr gut zum Spiel.
Charakterentwicklung
Auch die Charakterentwicklung wurde überarbeitet.
Der Fähigkeitenbaum wurde neu gestaltet und bietet mehr Möglichkeiten, den eigenen Spielstil anzupassen.
Das finde ich sinnvoll.
The Witcher 3 ist schließlich ein Rollenspiel und gerade bei einem solchen Spiel möchte ich meinen Geralt möglichst individuell entwickeln können.
Die Erweiterungen
Ein weiterer großer Pluspunkt:
Die Remastered-Version enthält Hearts of Stone und Blood and Wine.
Für Besitzer des Grundspiels sind die beiden Erweiterungen Bestandteil des kostenlosen Remastered-Upgrades.
Und gerade Blood and Wine gehört für mich zu den stärksten Erweiterungen, die ich bei einem Rollenspiel erlebt habe.
Damit bekommt man nicht einfach nur eine technisch überarbeitete Version des Hauptspiels.
Man bekommt ein riesiges Gesamtpaket.
Performance-Fazit
Meine Performance-Messungen fallen sehr positiv aus.
| Messwert | Ergebnis |
|---|---|
| FPS | 75 FPS |
| GPU-Auslastung | ca. 49 % |
| GPU-Temperatur | ca. 82 °C |
| CPU-Auslastung | ca. 13 % |
| CPU-Takt | ca. 4,53 GHz |
| RAM-Auslastung | ca. 10,8 GB / 32 GB |
Für mich ist besonders die Kombination aus 75 FPS und höchsten Einstellungen interessant.
Mein System hat damit keine größeren Probleme.
Was mir besonders gefällt
Meine persönlichen Pluspunkte:
- ⭐ Hervorragende Fantasy-Welt
- ⭐ Sehr starke Atmosphäre
- ⭐ Geralt und die Charaktere
- ⭐ Umfangreiche Geschichte
- ⭐ Zahlreiche Nebenquests
- ⭐ Große offene Welt
- ⭐ Verbesserte Grafik
- ⭐ Überarbeitete Beleuchtung
- ⭐ Verbesserte Vegetation und Texturen
- ⭐ Überarbeitete Animationen
- ⭐ Modernisiertes Fähigkeitensystem
- ⭐ Raytracing-Unterstützung
- ⭐ Beide großen Erweiterungen enthalten
- ⭐ Volle 75 FPS auf meiner RTX 3080
- ⭐ 32 GB RAM reichen problemlos
Mein Fazit
The Witcher 3: Wild Hunt – Remastered ist für mich mehr als einfach nur ein altes Spiel mit höherer Auflösung.
Die neue Version bringt zahlreiche technische und spielerische Verbesserungen mit und macht den Ausflug auf den Kontinent auch für Spieler interessant, die das Spiel bereits kennen. CD PROJEKT RED nennt unter anderem Verbesserungen an Grafik, Rendering, Gameplay, Animationen und Charakterentwicklung.
Ich habe das Spiel auf meinem Ryzen 7 5700X, RTX 3080 10 GB und 32 GB RAM getestet.
Und das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach sehen lassen:
1920 × 1080, höchste Einstellungen und volle 75 FPS.
Dabei bleibt die CPU-Auslastung mit ungefähr 13 Prozent niedrig und auch der RAM-Verbrauch liegt mit rund 10,8 GB in einem sehr angenehmen Bereich.
Die RTX 3080 erreicht ungefähr 82 °C und wird dabei mit rund 49 Prozent ausgelastet.
Für mein Setup ist das ein richtig gutes Ergebnis.
Noch wichtiger ist aber das Spiel selbst.
The Witcher 3 besitzt eine Welt, in die ich immer wieder gerne zurückkehre. Die Charaktere, die Geschichten, die Nebenquests und die Atmosphäre gehören für mich weiterhin zu den großen Stärken des Spiels.
Durch die Remastered-Version sieht der Kontinent noch einmal moderner aus und bekommt zusätzliche technische Verbesserungen.
Für mich ist das deshalb eine hervorragende Gelegenheit, erneut auf den Pfad zu gehen.
The Witcher 3: Wild Hunt – Remastered bekommt von mir 9,5 von 10 Punkten.
⭐ Meine Wertung: 9,5/10
| Kategorie | Wertung |
|---|---|
| 🎮 Gameplay | 10/10 |
| ⚔️ Kampfsystem | 9/10 |
| 📖 Story | 10/10 |
| 🌍 Open World | 10/10 |
| 🎨 Grafik | 9,5/10 |
| 🌑 Atmosphäre | 10/10 |
| 👤 Charaktere | 10/10 |
| 💻 Performance | 9,5/10 |
| ⭐ Gesamtwertung | 9,5/10 |
The Witcher 3: Wild Hunt – Remastered – 9,5/10
Ein fantastisches Rollenspiel kehrt technisch modernisiert zurück – und läuft auf meiner RTX 3080 bei höchsten Einstellungen mit vollen 75 FPS.
