im Test mit RTX 3080

Mit CODE VEIN II habe ich mir ein weiteres aktuelles Action-RPG auf meinem Gaming-PC vorgenommen. Nach meinem Test kann ich sagen: Das Spiel hat mir richtig gut gefallen und konnte mich vor allem mit seinem Kampfsystem, seinem besonderen Anime-Stil und der düsteren Atmosphäre überzeugen.

Technisch zeigt sich allerdings auch, dass meine RTX 3080 bei dem Spiel durchaus gefordert wird. Mit meinen gewählten Einstellungen erreiche ich im Durchschnitt 60 FPS, allerdings liegt der gemessene 1%-Low bei 39 FPS.

Für meinen Test habe ich bewusst nicht alles auf maximale Grafik gestellt. Stattdessen spiele ich mit mittleren Einstellungen und DLSS Balanced.


Mein Testsystem

Für meinen Test habe ich meinen normalen Gaming-PC verwendet:

HardwareMein System
CPUAMD Ryzen 7 5700X
GPUNVIDIA GeForce RTX 3080 10 GB
RAM32 GB DDR4-3200
GrafikeinstellungenMittel
UpscalingDLSS Balanced

Mein System ist inzwischen nicht mehr ganz neu, kann aktuelle Spiele aber noch immer ordentlich darstellen.

Gerade bei CODE VEIN II wollte ich deshalb wissen, wie weit ich mit meiner RTX 3080 komme und welche Performance ich bei einer vernünftigen Grafikqualität erwarten kann.

Das Ergebnis fällt insgesamt positiv aus.


Mein erster Eindruck

CODE VEIN II hat für mich direkt einen interessanten Stil.

Das Spiel setzt auf eine Mischung aus Action-RPG und stark stilisierter Anime-Optik. Dazu kommt eine düstere Welt, die sehr gut zum gesamten Konzept passt.

Mir gefällt besonders, dass CODE VEIN II nicht versucht, wie ein komplett realistisches Fantasy-Spiel auszusehen.

Stattdessen besitzt der Titel einen eigenen visuellen Stil.

Gerade bei Action-RPGs finde ich das wichtig.

Ein Spiel darf für mich ruhig etwas übertrieben aussehen, solange es einen eigenen Charakter besitzt.

Und genau diesen Charakter hat CODE VEIN II.


Grafik

Grafisch gefällt mir CODE VEIN II gut.

Für meinen Test habe ich die Grafik auf Mittel gestellt und zusätzlich DLSS Balanced verwendet.

Damit erreiche ich durchschnittlich 60 FPS.

Die RTX 3080 wird dabei mit ungefähr 72 Prozent ausgelastet.

Auch wenn ich nicht auf maximalen Einstellungen spiele, sieht CODE VEIN II für mich weiterhin ordentlich aus.

Der Anime-Stil sorgt außerdem dafür, dass das Spiel nicht unbedingt maximale Details benötigt, um gut auszusehen.


Meine wichtigsten Grafikeinstellungen

Wie bei meinen anderen Tests halte ich die Einstellungen bewusst kurz:

  • Grafikqualität: Mittel
  • Upscaling: DLSS
  • DLSS-Modus: Balanced
  • Raytracing: nicht verwendet
  • Frame Generation: nicht aktiv

Für mich ist diese Konfiguration ein guter Kompromiss zwischen Grafik und Performance.


60 FPS im Durchschnitt

Mein wichtigster Messwert:

CODE VEIN II erreicht bei mir durchschnittlich 60 FPS.

Damit liegt das Spiel grundsätzlich auf einem angenehmen Niveau.

Die gemessene Frametime liegt bei ungefähr 16,7 ms.

Das entspricht ziemlich genau den 60 FPS.

Für mich fühlt sich das Spiel dadurch grundsätzlich flüssig an.

Allerdings gibt es noch einen anderen Wert, den ich mir bei meinen Tests immer anschaue.


1%-Low bei 39 FPS

Der 1%-Low liegt bei meinem Test bei 39 FPS.

Das ist für mich der auffälligste technische Punkt.

Während der Durchschnitt bei 60 FPS liegt, gibt es also Situationen, in denen die Performance deutlich niedriger ausfällt.

Das kann sich in anspruchsvolleren Szenen durch kurze Ruckler oder eine weniger flüssige Darstellung bemerkbar machen.

Für mich ist deshalb klar:

Die durchschnittlichen 60 FPS sind gut, aber die Performance ist nicht immer perfekt konstant.

Genau deshalb landet die technische Wertung bei mir nicht im absoluten Spitzenbereich.


Die RTX 3080 im Test

Meine RTX 3080 erreicht während des Tests:

  • GPU-Auslastung: ca. 72 %
  • GPU-Takt: ca. 1785 MHz
  • GPU-Temperatur: ca. 75 °C
  • GPU-Power: ca. 214 Watt
  • VRAM: ca. 5,99 GB

Besonders der VRAM-Verbrauch ist interessant.

Meine RTX 3080 verfügt über 10 GB VRAM, während CODE VEIN II in meinem Test ungefähr 5,99 GB verwendet.

Damit bleibt noch ausreichend Reserve.


75 °C GPU-Temperatur

Die RTX 3080 erreicht während meines Tests ungefähr 75 °C.

Für mich ist das ein akzeptabler Wert.

Die Karte wird durchaus warm, aber nicht in einem Bereich, der mich bei diesem Test beunruhigt.

Zusammen mit der GPU-Auslastung von ungefähr 72 Prozent zeigt das, dass meine Grafikkarte ordentlich arbeitet.

Die rund 214 Watt GPU-Power passen ebenfalls dazu.


Ryzen 7 5700X

Auch mein Ryzen 7 5700X wird während des Tests ordentlich beschäftigt.

Die CPU-Auslastung liegt bei ungefähr 50 Prozent.

Der Prozessor erreicht bis zu 4,65 GHz.

Die Temperatur liegt bei ungefähr 69 °C.

Damit sieht die CPU-Seite für mich gut aus.

Ich sehe in meinem Test keinen offensichtlichen Hinweis darauf, dass der Ryzen 7 5700X die RTX 3080 ausbremst.


32 GB RAM

Mein System verfügt über 32 GB DDR4-3200.

Damit habe ich für CODE VEIN II ausreichend Arbeitsspeicher.

Ich sehe auch bei diesem Spiel keinen Grund, nur wegen des RAM-Verbrauchs direkt auf 64 GB aufzurüsten.

Für mein Gaming-System bleiben 32 GB weiterhin eine gute Kombination.


DLSS Balanced

Ich verwende bei meinem Test DLSS Balanced.

Für mich ist das ein sinnvoller Mittelweg.

Ich möchte nicht unnötig Bildqualität opfern, gleichzeitig aber eine vernünftige Performance erreichen.

Mit DLSS Balanced komme ich auf die durchschnittlichen 60 FPS.

Für meine RTX 3080 funktioniert diese Einstellung deshalb insgesamt gut.


Gameplay

Spielerisch konnte mich CODE VEIN II überzeugen.

Das Action-RPG setzt stark auf Kämpfe und Charakterentwicklung.

Genau das macht für mich einen großen Teil des Spielspaßes aus.

Ich mag Spiele, bei denen man sich mit den Fähigkeiten des eigenen Charakters beschäftigen muss und nicht einfach nur stumpf durch Gegnergruppen läuft.

CODE VEIN II bietet dafür eine gute Grundlage.


Kampfsystem

Das Kampfsystem ist für mich eine der größten Stärken.

Die Kämpfe fühlen sich dynamisch an und verlangen teilweise etwas Aufmerksamkeit.

Angriffe, Ausweichen und das richtige Timing spielen eine wichtige Rolle.

Gerade bei stärkeren Gegnern wird es interessant.

Man kann nicht einfach blind angreifen und erwarten, dass alles funktioniert.

Für mich macht genau das die Kämpfe spannend.


Atmosphäre

Auch die Atmosphäre gefällt mir sehr gut.

Die Kombination aus Anime-Stil und düsterer Welt funktioniert meiner Meinung nach hervorragend.

CODE VEIN II besitzt dadurch einen eigenen Wiedererkennungswert.

Gerade die Umgebung und die Inszenierung passen gut zum Action-RPG-Konzept.

Ich finde, dass das Spiel dadurch nicht wie ein beliebiger Genre-Vertreter wirkt.


Ein eigener Stil

Was mir besonders gefällt:

CODE VEIN II versucht nicht, jedes andere große Action-RPG zu kopieren.

Der Anime-Look, die Charaktere und die düstere Präsentation geben dem Spiel eine eigene Identität.

Für mich ist das ein großer Pluspunkt.

Gerade bei Spielen in einem Genre, in dem es mittlerweile sehr viele Vertreter gibt, ist ein eigener Stil wichtig.


Performance-Fazit

Technisch ist CODE VEIN II für mich insgesamt ordentlich.

Mit meiner RTX 3080 erreiche ich durchschnittlich 60 FPS.

Dabei liegt die GPU-Auslastung bei ungefähr 72 Prozent und die Temperatur bei 75 °C.

Der VRAM-Verbrauch liegt bei rund 5,99 GB.

Mein Ryzen 7 5700X kommt auf ungefähr 50 Prozent Auslastung, erreicht bis zu 4,65 GHz und liegt bei ungefähr 69 °C.

Der größte Kritikpunkt bleibt für mich der 1%-Low von 39 FPS.

Die durchschnittlichen 60 FPS sind gut, aber die Einbrüche zeigen, dass die Performance nicht jederzeit vollkommen konstant ist.

Mit mittleren Einstellungen und DLSS Balanced ist das Spiel für mich trotzdem gut spielbar.


Was mir besonders gefällt

Meine persönlichen Pluspunkte:

  • 🎮 Starkes Action-RPG-Gameplay
  • ⚔️ Gutes und dynamisches Kampfsystem
  • 🎨 Eigenständiger Anime-Stil
  • 🌑 Düstere Atmosphäre
  • 🧩 Interessante Charakterentwicklung
  • 💻 Durchschnittlich 60 FPS auf meiner RTX 3080
  • 🎯 DLSS Balanced funktioniert gut
  • 🌡️ GPU bleibt bei etwa 75 °C
  • 💾 10 GB VRAM reichen in meinem Test aus
  • 🧠 Ryzen 7 5700X kommt gut zurecht

Was mich etwas stört

Natürlich ist CODE VEIN II für mich nicht perfekt.

Der größte Punkt ist die Performance-Stabilität.

60 FPS im Durchschnitt sind zwar ordentlich, aber der 1%-Low von 39 FPS zeigt, dass es durchaus stärkere Einbrüche gibt.

Gerade wenn man Wert auf eine möglichst gleichmäßige Bildrate legt, fällt das auf.

Außerdem muss ich für meine RTX 3080 die Grafikeinstellungen auf Mittel stellen und DLSS Balanced verwenden, wenn ich auf durchschnittlich 60 FPS kommen möchte.

Das ist für mich noch völlig in Ordnung, aber bei einem aktuellen Spiel hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Optimierung gewünscht.


Mein Fazit

CODE VEIN II hat mir insgesamt richtig gut gefallen.

Das Spiel besitzt einen eigenen Stil, eine düstere Atmosphäre und ein Kampfsystem, das für mich zu den größten Stärken gehört.

Gerade die Kombination aus Anime-Optik und Action-RPG funktioniert meiner Meinung nach sehr gut.

Auch technisch kann ich mit meinem System vernünftig spielen.

Meine RTX 3080 erreicht bei mittleren Einstellungen und DLSS Balanced durchschnittlich 60 FPS.

Die GPU läuft dabei mit ungefähr 72 Prozent Auslastung und erreicht etwa 75 °C.

Mein Ryzen 7 5700X kommt auf ungefähr 50 Prozent Auslastung, bis zu 4,65 GHz und rund 69 °C.

Der VRAM-Verbrauch liegt bei ungefähr 5,99 GB.

Der einzige größere technische Kritikpunkt sind für mich die Framerate-Einbrüche.

Der 1%-Low von 39 FPS zeigt, dass die 60 FPS nicht immer gehalten werden können.

Trotzdem überwiegen für mich klar die positiven Punkte.

Das Gameplay macht Spaß, die Kämpfe funktionieren gut und der visuelle Stil gibt CODE VEIN II einen eigenen Charakter.

Ich würde das Spiel deshalb definitiv weiterempfehlen, wenn man Action-RPGs und diesen speziellen Anime-inspirierten Stil mag.

Meine persönliche Wertung für CODE VEIN II: 8,5 von 10 Punkten.


⭐ Meine Wertung: 8,5/10

KategorieWertung
🎮 Gameplay9/10
⚔️ Kampfsystem9/10
🎨 Grafik8,5/10
🌑 Atmosphäre9/10
📖 Story8/10
🧩 Charakterentwicklung8,5/10
💻 Performance8/10
⚙️ Technik8/10
⭐ Gesamtwertung8,5/10

CODE VEIN II – 8,5/10

Ein starkes Action-RPG mit eigenem Anime-Stil, einem guten Kampfsystem und einer düsteren Atmosphäre. Technisch läuft es auf meiner RTX 3080 ordentlich, könnte bei der Performance aber noch etwas besser optimiert sein.

Von Nico

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