Von Nico
Plattform: PC
Spielzeit: ca. 10 Stunden
System: Ryzen 7 5700X, RTX 3080, 32 GB RAM
Auflösung: 1920×1080
Grafikeinstellungen: Hoch
DLSS: Ausgeglichen
Lizenz zum Spielen
Mit James Bond 007: First Light erhält der berühmteste Geheimagent der Welt endlich wieder ein großes Videospiel-Abenteuer. Nach rund zehn Stunden Spielzeit macht das neue Bond-Spiel bereits einen sehr starken Eindruck und verbindet klassische Agenten-Atmosphäre mit moderner Technik und actionreichem Gameplay.
Schon die ersten Missionen ziehen den Spieler in die Welt von Geheimdiensten, Verschwörungen und internationalen Einsätzen hinein. Dabei setzt das Spiel nicht nur auf Schießereien, sondern auch auf Stealth-Passagen, Ermittlungsarbeit und den Einsatz verschiedener Gadgets. Genau diese Mischung sorgt dafür, dass sich das Abenteuer angenehm abwechslungsreich anfühlt.
Agenten-Action mit Stil
Das Gameplay bietet einen gelungenen Mix aus Schleichen, Kämpfen und Erkundung. Viele Einsätze erlauben unterschiedliche Vorgehensweisen. Wer möchte, kann Gegner lautlos ausschalten und unentdeckt bleiben, während actionorientierte Spieler häufiger zur Waffe greifen können.
Besonders gelungen ist die Atmosphäre. Die verschiedenen Schauplätze wirken authentisch und erinnern immer wieder an klassische Bond-Filme. Luxuriöse Hotels, geheime Forschungseinrichtungen und gefährliche Missionen rund um den Globus sorgen für das typische Agenten-Feeling.
Die Steuerung geht dabei leicht von der Hand und die Gadgets bringen zusätzliche Abwechslung ins Spielgeschehen. Einige Missionen verlaufen zwar etwas linear, insgesamt bleibt die Motivation aber durchgehend hoch.
Grafik
Optisch präsentiert sich 007: First Light auf einem hohen Niveau. Die Umgebungen sind detailliert gestaltet und überzeugen durch zahlreiche kleine Details. Besonders die Beleuchtung trägt viel zur Atmosphäre bei und sorgt dafür, dass viele Szenen fast wie aus einem Bond-Film wirken.
Auch die Charaktermodelle hinterlassen einen guten Eindruck. Gesichtsanimationen und Zwischensequenzen sind hochwertig umgesetzt und tragen zur filmischen Inszenierung bei. Vor allem in den Story-Sequenzen zeigt das Spiel seine grafischen Stärken.
Performance
Auf meinem Gaming-PC mit Ryzen 7 5700X, RTX 3080 und 32 GB RAM lief das Spiel während der bisherigen Spielzeit sehr stabil.
Mit hohen Grafikeinstellungen, DLSS auf „Ausgeglichen“ und einer Auflösung von 1080p erreichte ich praktisch konstant 75 FPS. Da mein Monitor ohnehin nur 75 Hz unterstützt, war die Darstellung jederzeit angenehm flüssig. Größere Performance-Probleme, Abstürze oder auffällige Framedrops konnte ich bislang nicht feststellen.
Auch in größeren Arealen und während actionreicher Gefechte blieb die Performance überzeugend stabil.
Sound
Zum starken Gesamteindruck trägt auch die Soundkulisse bei. Die Musik erinnert an die klassischen Bond-Filme und unterstützt die Spannung in den verschiedenen Missionen. Waffen, Explosionen und Umgebungsgeräusche wirken kraftvoll und passend eingesetzt.
Die deutsche Sprachausgabe macht ebenfalls einen guten Eindruck und transportiert die Atmosphäre der Geschichte überzeugend.
Zwischenfazit nach 10 Stunden
Nach zehn Stunden Spielzeit zeigt sich James Bond 007: First Light als sehr gelungenes Agenten-Abenteuer. Das Spiel punktet mit seiner starken Atmosphäre, der hochwertigen Präsentation und dem abwechslungsreichen Gameplay. Besonders Fans von Spionage-Geschichten und filmisch inszenierten Actionspielen dürften hier auf ihre Kosten kommen.
Kleinere Schwächen wie gelegentlich lineare Missionen ändern wenig daran, dass das Spiel bisher einen äußerst positiven Eindruck hinterlässt.
Wertung (Angespielt)
| Kategorie | Wertung |
|---|---|
| Grafik | 9/10 |
| Sound | 8/10 |
| Gameplay | 8/10 |
| Atmosphäre | 9/10 |
| Technik | 9/10 |
Vorläufige Gesamtwertung: 8,5/10
007: First Light liefert nach zehn Stunden genau das, was man sich von einem modernen Bond-Spiel erhofft: spannende Agenten-Action, starke Atmosphäre und eine überzeugende technische Umsetzung.
