Clive Barker’s Hellraiser: Revival im Test

Es gibt Horror, der dich erschreckt. Und es gibt Horror, der dir noch lange im Kopf bleibt. Mit Clive Barker’s Hellraiser: Revival kehrt eine der verstörendsten Horrorwelten zurück in die Gaming-Welt. Das von Saber Interactive entwickelte Einzelspieler-Action-Horrorspiel verbindet brutale Kämpfe, eine düstere Geschichte und die albtraumhafte Welt der Cenobiten.

Ich habe mir die PC-Version genauer angesehen und das Spiel auf meinem Gaming-PC getestet. Dabei standen sämtliche Grafikeinstellungen auf Hoch, DLSS lief im Balanced-Modus und V-Sync war aktiviert.

Mein erster Eindruck fällt ausgesprochen positiv aus: Die Atmosphäre stimmt, die Technik liefert und die Performance ist auf meinem System überzeugend. Am Ende steht eine persönliche Wertung von 9,5 von 10 Punkten.

Mein Gaming-PC

Für den Test habe ich meinen normalen Gaming-PC verwendet:

  • Prozessor: AMD Ryzen 7 5700X
  • Grafikkarte: NVIDIA GeForce RTX 3080 mit 10 GB VRAM
  • Arbeitsspeicher: 32 GB DDR4-3200
  • Auflösung: 1920 × 1080
  • Grafikeinstellungen: Alle auf Hoch
  • Upscaling: DLSS Balanced
  • V-Sync: An
  • Monitor: 75 Hz

Willkommen im Albtraum

Clive Barker’s Hellraiser: Revival setzt auf eine Mischung aus Survival-Horror, Ego-Perspektive und actionreichen Kämpfen. Im Mittelpunkt steht Aidan, der mithilfe der mysteriösen Genesis-Konfiguration seine Freundin Sunny aus einer albtraumhaften Dimension retten will. Dabei gerät er in die Welt von Pinhead und den Cenobiten.

Das Spiel bleibt seiner Vorlage treu und setzt auf eine verstörende Atmosphäre, groteske Gegner und eine Welt, in der Schmerz und Schrecken eng miteinander verbunden sind.

Besonders spannend ist dabei die Verbindung aus klassischem Horror und direkter Action. Die Spieler müssen nicht nur kämpfen, sondern sich auch mit Rätseln, Ressourcen und den besonderen Fähigkeiten der mysteriösen Puzzlebox auseinandersetzen.

Grafik: Düster, detailliert und intensiv

Grafisch hinterlässt Hellraiser: Revival bei mir einen starken Eindruck. Die düsteren Umgebungen passen hervorragend zur Vorlage und sorgen dafür, dass sich die Spielwelt unangenehm und unberechenbar anfühlt.

Mit allen Einstellungen auf Hoch sieht das Spiel auf meinem System überzeugend aus. Die Kombination aus Licht, Schatten, zerstörten Umgebungen und verstörendem Kreaturendesign trägt viel zur Atmosphäre bei.

Dabei geht es nicht nur um möglichst viele Details auf dem Bildschirm. Gerade im Horror-Genre ist entscheidend, wie eine Umgebung wirkt. Dunkle Ecken, enge Räume und unheimliche Kulissen können deutlich mehr Spannung erzeugen als reine Schockmomente.

Für mich ist die audiovisuelle Präsentation deshalb eine der größten Stärken des Spiels.

RTX 3080 im Performance-Test

Wie schlägt sich Hellraiser: Revival auf meiner RTX 3080? Die Messwerte aus meinem Screenshot sehen ordentlich aus.

MesswertErgebnis
Durchschnittliche FPS75 FPS
1%-Low60 FPS
DXGI-Framerate75 FPS
Frame Time laut Anzeige13,3 ms
GPU-Auslastung50 %
GPU-Takt1905 MHz
GPU-Temperatur74 °C
GPU-Leistungsaufnahme198,4 Watt
VRAM-Anzeige5,95 GB
CPU-Auslastung34 %
CPU-Temperatur67 °C
CPU-Leistungsaufnahme62,4 Watt
RAM32 GB DDR4-3200

Besonders interessant ist die Kombination aus durchschnittlich 75 FPS und einem 1%-Low von 60 FPS. Der 1%-Low-Wert zeigt, dass die langsameren Momente während der Messung ebenfalls in einem vernünftigen Bereich blieben.

Allerdings ist eine Sache wichtig: V-Sync war eingeschaltet und mein Monitor arbeitet mit 75 Hz. Die gemessenen 75 FPS liegen daher genau an der Bildwiederholrate des Monitors. Der Wert zeigt also, dass mein System die gesetzte Grenze erreicht – nicht, dass die Grafikkarte ohne Begrenzung maximal 75 FPS schaffen würde.

Die GPU-Auslastung von 50 Prozent deutet ebenfalls darauf hin, dass die Grafikkarte während dieser Messung nicht dauerhaft voll ausgelastet war. Mit V-Sync, DLSS und den jeweiligen Spielszenen lässt sich daraus aber keine exakte maximale Leistung ableiten.

Für meinen tatsächlichen Spielbetrieb ist das Ergebnis trotzdem erfreulich: Das Spiel läuft mit den gewählten Einstellungen auf meinem 75-Hz-Monitor angenehm flüssig.

DLSS Balanced: Die passende Einstellung

Für den Test habe ich DLSS auf Balanced gestellt. Damit nutze ich Upscaling, um die Rendering-Auflösung zu reduzieren und die Darstellung anschließend hochskalieren zu lassen.

Gerade bei anspruchsvollen Spielen kann das helfen, Bildqualität und Performance sinnvoll auszubalancieren.

In Verbindung mit den hohen Grafikeinstellungen und aktiviertem V-Sync war das für meinen Test eine passende Kombination. Da die Framerate die 75-Hz-Grenze erreicht, lässt sich aus diesem Durchlauf allerdings nicht zuverlässig bestimmen, wie viele zusätzliche FPS DLSS gegenüber nativer Auflösung tatsächlich bringt.

Für einen Vergleich wären weitere Messungen mit identischer Szene, einmal mit DLSS und einmal ohne, notwendig.

CPU und Arbeitsspeicher: Noch Reserven vorhanden

Auch der Ryzen 7 5700X macht in meinem Screenshot einen entspannten Eindruck.

Die CPU-Auslastung lag bei rund 34 Prozent, der maximale Takt bei 4650 MHz. Die Temperatur betrug 67 °C, während die angezeigte Package Power bei 62,4 Watt lag.

Damit war der Prozessor während dieser Messung nicht voll ausgelastet.

Mein System verfügt außerdem über 32 GB DDR4-3200. Für diesen Test gibt es im Screenshot keinen Hinweis darauf, dass der Arbeitsspeicher zum offensichtlichen Engpass wurde. Eine genaue RAM-Auslastung ist in dieser Aufnahme allerdings nicht zu sehen.

Sound und Atmosphäre: Horror statt Dauer-Action

Hellraiser lebt von seiner unverwechselbaren Welt. Pinhead und die Cenobiten sind nicht einfach gewöhnliche Monster, sondern gehören zu einer Horrorvorlage, die seit Jahrzehnten mit verstörenden Bildern und einer ganz eigenen Vorstellung von Schmerz und Lust arbeitet.

Das Spiel versucht, diese Identität in ein interaktives Erlebnis zu übertragen. Die bedrohlichen Schauplätze und die groteske Gestaltung sorgen dafür, dass sich die Welt von anderen Horror-Shootern abhebt.

Für mich ist genau diese Eigenständigkeit ein großer Pluspunkt. Hellraiser muss nicht jedem gefallen – und gerade das macht die Reihe interessant.

Mein Eindruck

Was mich an Hellraiser: Revival besonders überzeugt, ist die Kombination aus Atmosphäre und Performance.

Auf meinem Gaming-PC kann ich sämtliche Grafikeinstellungen auf Hoch lassen, DLSS Balanced verwenden und V-Sync aktiviert lassen. In der gezeigten Messung erreiche ich dabei 75 FPS im Durchschnitt und 60 FPS beim 1%-Low.

Die RTX 3080 bleibt mit 74 °C im Rahmen, während der Ryzen 7 5700X bei 67 °C liegt. Gleichzeitig zeigt die GPU-Auslastung von 50 Prozent, dass mein System in dieser konkreten Messung nicht dauerhaft am Limit arbeitet.

Natürlich ist ein einzelner Screenshot kein vollständiger Benchmark. Er liefert aber einen guten Eindruck davon, wie das Spiel mit meinen gewählten Einstellungen läuft.

Fazit: Ein Horrortrip, der hängen bleibt

Clive Barker’s Hellraiser: Revival bekommt von mir starke 9,5 von 10 Punkten.

Das Spiel verbindet die düstere Identität der Vorlage mit einer modernen Survival-Horror-Erfahrung. Die Atmosphäre ist ein zentraler Pluspunkt, die Grafik überzeugt und die gemessene Performance auf meinem Gaming-PC fällt erfreulich aus.

Mit meiner RTX 3080, dem Ryzen 7 5700X und 32 GB RAM erreiche ich bei hohen Einstellungen, DLSS Balanced und aktiviertem V-Sync durchschnittlich 75 FPS. Der 1%-Low-Wert von 60 FPS passt ebenfalls zu einem flüssigen Spielerlebnis auf meinem 75-Hz-Monitor.

Meine Wertung ist eine persönliche Einschätzung und keine Behauptung, dass das Spiel technisch oder spielerisch fehlerfrei wäre. Für mich überwiegen aber die Stärken deutlich.

Meine Wertung: 9,5/10

KategorieWertung
Grafik10/10
Atmosphäre10/10
Sound9/10
Gameplay9/10
Technik auf meinem PC9,5/10
Gesamtwertung9,5/10

Mein Testsystem in einem Satz

1080p · Alles auf Hoch · DLSS Balanced · V-Sync an · Ø 75 FPS · 1%-Low 60 FPS

TEILZEITGEEKS CREATOR SUPPORT

Kleine Creator. Große Leidenschaft.

Von Nico

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